lats vorgestellt
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Der Landesverband ist eine Vereinigung von Amateurtheatern, Vereinen und Personen aus ganz Sachsen. |
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Gegründet im Juni 1990 in Dresden, befaßt sich der Verband mit der Pflege und Förderung sächsischen Amateurtheaters. In seiner Satzung bekennt er sich dazu, "daß die Amateurtheaterbewegung ein unverrückbarer Bestandteil der Lebenskultur der Menschen, ein Teil des Kunstgutes dieses Landes ist." Der Verband sieht sich in der Tradition des progressiven Amateurtheaters und ist untrennbar mit den ersten Versuchen eines sich frei entwickelnden, selbst organisierenden Amateurtheater in der ehemaligen DDR verbunden. Er war Mitglied des Amateurtheaterverbandes der DDR (ATV) bis zu dessen Auflösung 1995. Die Arbeit des LATS richtet sich auf die gesamte Amateurtheaterszene in Sachsen und nicht nur auf seine Mitglieder. Seit seiner Gründung bemüht er sich um eine allseitige Entwicklung der Szene, die Schaffung einer Festivallandschaft, den Aufbau von speziellen Werkstätten und um eine Einflussnahme auf die kulturpolitischen Prozesse in Sachsen. Seine Mitglieder wirken in zahlreichen Gremien von der kommunalen bis Landesebene mit. Der LATS setzt sich für eine Zusammenarbeit aller kulturellen Landesverbände ein. Heute ist der Verband Mitglied des "Bundes Deutscher Amateurtheater", der "Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Sachsen e. V." und der "Interessengemeinschaft Landeskulturverbände Sachsen".
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LATS-Mitglieder vertreten nahezu alle Genres der Darstellenden Kunst. Im Verband sind Gruppen der Genre:
Pantomime - Musiktheater - Tanztheater - Figurentheater- Schauspiel - darunter Freilichttheater, Mundarttheater. Mitglied kann jede Gruppe, jede Person werden, die die Satzung des Verbandes anerkennt. Dabei ist es unerheblich, wie die Gruppen selbst organisiert sind. Die Mitglieder des LATS vertreten alle Altersklassen und die vielfältigsten Organisationsstrukturen. Bei Interesse an einer LATS-Mitgliedschaft und allen Fragen, z. B. welche Vorteile die LATS-Mitgliedschaft mit sich bringt, wenden Sie sich bitte an Berit Barz. |
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vorstand |
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leistungsfelder |
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entwicklung |
Gegründet wurde der LATS noch in der DDR. Am 23.6.1990 beschlossen acht Amateurtheater aus Sachsen in den Räumen der TU Dresden den Aufbau eines Verbandes, zu dessen Vorsitzendem Karl Uwe Baum bestimmt wurde. Gleichzeitig wurde der LATS Mitglied des im April zuvor gegründeten Amateurtheaterverbandes der DDR (ATV). Mit der Präsentation von fünf Gruppen aus Sachsen trat der LATS erstmalig im Januar 1991 im baden-württembergischen Donzdorf an die Öffentlichkeit. Nur ein halbes Jahr später gelang es dem Verband, das erste gesamtdeutsche Amateurtheatertreffen, veranstaltet von den Verbänden BDAT, BAG, ATV und LATS, nach Dresden zu holen. Mit der Ausrichtung dieses und dem 2. Treffen 1993, abermals in Dresden, erwarb sich der Landesverband nationales Ansehen. In den Folgejahren wurden in Zusammenarbeit mit Kommunen und Landkreisen zeitweise bis zu fünf Amateurtheatertreffen mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufgebaut. Als erstes sächsisches Treffen konnte 1991 der Leipziger Theatermarkt wieder ins Leben gerufen werden, der bis 1995 das hochrangigste Treffen in Sachsen war und zu dem auch freie Gruppen und Gäste aus anderen Bundesländern und dem Ausland eingeladen wurden. Nach den ersten Werkstätten im Bereich Schauspiel in Leipzig und Chemnitz mussten diese Projekte 1994 aus Mangel an Teilnehmern eingestellt werden. Im Gegensatz dazu entwickelt sich die seit 1993 stattfindende Tanztheaterwerkstatt unter dem LATS-Mitglied "Choreografisches Theater" in Dresden zum nationalen Renner mit internationaler Beteiligung. Mit einem zweijährigen Spielleiterkurs reagierte der Verband ab 1995 auf den zunehmenden Mangel an qualifizierten Gruppenleitern. Dieser Kurs wurde in dem Folgejahr an die LAG "Spielen & Gestalten" übergeben, die bis 2003 erfolgreich weitere Kurse durchführte. Ab 1999 griff das veränderte Ausbildungskonzept des Verbandes und es entstanden Spezialwerkstätten, die sich im Wesentlichen bis heute bewährt haben. So werden seit dieser Zeit jährlich aufeinander aufbauende Kurse in Pantomime und Figurentheater durchgeführt. Ergänzend gibt es Exkursionen zum Internationalen FigurenTheaterFestival nach Erlangen, eine Bewegungswerkstatt sowie "Ambulante Kurse" zu Themen wie "Inszenierung", "Shakespeare", "Richtig Sprechen" und "Probengestaltung". Die Angebote sind unter der Rubrik Projekte ausführlich dargestellt.
Von Anfang an war der Verband bemüht, ein eigenes Informationsblatt herauszugeben. Ab 1991 als Bestandteil des Informationsblattes "szene" des ATV, erscheint seit 1994 LATS-Info (ab 2005 FATZ) als eigenständiges Organ. Das Blatt, auf 16 DIN A4-Seiten angewachsen, informiert rund um das Amateurtheater Sachsens, bringt Literatur- sowie Stückvorstellungen und regt durch die Rubrik "Theater in der Diskussion" auch zur Auseinandersetzung mit dem Metier an. Es werden vier Ausgaben im Jahr herausgebracht.
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Mitgliederentwicklung:
1990: 8 Gruppen, 6 Einzel-Mitglieder = ca. 150 Personen 1997: 17 Gruppen, 3 Einzel-Mitglieder = ca. 300 Personen 2003: 35 Gruppen, 4 Einzel-Mitglieder = ca. 1.000 Personen 2006: 34 Gruppen, 4 Einzel-Mitglieder = ca. 1.200 Personen 2007: 38 Gruppen, 4 Einzel-Mitglieder = ca. 1.400 Personen 2009: 41 Gruppen, 4 Einzel-Mitglieder = ca. 1.500 Personen 2010: 39 Gruppen, 3 Einzel-Mitglieder = ca. 1.550 Personen 2011: 39 Gruppen, 6 Einzel-Mitglieder = ca. 1.582 Personen 2013: 43 Gruppen, 9 Einzel-Mitglieder = ca. 1.800 Personen
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| Der LATS ist damit der stärkste Landesverband des Amateurtheaters in Ostdeutschland. |





