Neues Stück
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Hier werden in regelmäßigen Abständen in einer Kurzbeschreibung neue Stücke von unterschiedlichen Verlagen wie auch von Amateurtheatern und nichtprofessionellen Autoren vorgestellt. Texte können im Briefkasten ablegen, per E-mail gesendet werden oder über den Postweg zu uns gelangen. |
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Der Zufriedene |
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Katharina Schlender |
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Existenzminimum, Armutsgrenze, Hartz IV – Kurt Gromann wäre die Inkarnation des sozialen Unglücks, würde er nicht so zufrieden sein. Ein ungetrübter, ja glücklicher Vertreter der Unterschicht. Er ist weder faul noch krank, noch phantasielos, und trotzdem quälen ihn keine Zukunftsängste. Von ihm wird kein Eingeständnis einer Niederlage zu hören sein. Beharrlich entzieht er sich dem allgemeinen Streben und scheint sich irritierend wohl zu fühlen in seiner armen Haut. Die Zufriedenheit mit seinem unterdurchschnittlichen Leben wird für seine Umgebung zum Ärgernis. Ehe er seine Mitmenschen mit dem Keim dieser Bedürfnislosigkeit infizieren kann, wird Kurt Gromann Versuchsobjekt in einem Testlabor. Aber auch hier gelingt es nicht, diesen antiheldischen Provokateur zu einem Teil der Leistungsgesellschaft zu machen. |
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Breaking the Waves |
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Christian Lollike |
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Christian Lollike hat es gewagt: das Theaterstück zum Film! Um einen Pfarrer hocken ein paar Menschen. Was wie Gottesfurcht aussieht, ist Furcht vor den anderen. Bess liebt Jan, den Jungen von der Bohrinsel. Als dieser durch einen Unfall querschnittsgelähmt wird, beginnt ihr Kampf. Für Jan bietet sie sich Männern an, weil dieser glaubt, nur so ins Leben zurückzukommen. Es entsteht eine Öde, wie in Bernarda Albas Haus. All die auftretenden Protagonisten sind auf ihre Weise geschädigt, verklemmt, komisch, voller Gier und irgendwie verloren. |
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Unendlich und eins |
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Reinhard Lakomy |
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Lakomy, bekannt durch zahlreiche Platten und Liedergeschichten, hat ein neues Familienmusical verfaßt. Im Terra Himmelland, ganz am Ende der Milchstraße, spielt der himmlische Direktor auf der Himmelsorgel und läßt die Planeten tanzen. Die pendeln zwischen Liebeleien und Eifersüchteleien. Sternenputzer Funkelfix poliert alle Sterne. Doch da gerät die himmlische Ordnung mit dem Auftauchen der schwarzen Löcher und der weißen Zwerge aus den Fugen. Jetzt schlägt die Stunde von Kiki, der gemeinsam mit seinen Freunden das galaktische Himmelsland retten will. Zuvor aber muß er noch die schöne Sternschnuppe Leila suchen, in die er sich unsterblich verliebt hat. |
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Sie spricht Kinder ab sechs Jahre ebenso an wie Erwachsene. Musikalisch knüpft Lakomy an seinen bekannten Traumzauberbaum an. |
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C-Eierhuhn und Stolperhahn |
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Albert Wendt |
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Milchbart |
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Christian Martin |
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VERGESSENE STÜCKE |
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Des Teufels goldene Haare |
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Gernot Schulze |
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Das Stück basiert auf dem Grundmotiv „drei Wünsche“ und hat mit dem Klassiker wenig zu tun. Zwar treten auch das Liebespaar sowie der Teufel, seine Großmutter und andere „finstere Gestalten“ auf. Aber Mißgunst, böswillige Täuschung, Rachsucht wie Verbannung auf den Kahn der Ewigkeit sind nicht die Themen, die Gernot Schulze interessieren. Vielmehr kommen seine Figuren durch ungeschicktes Agieren, Verwechslungen oder mißliche Situationen in für sie unglückliche Lagen, die voller komischer Momente sind. Alle Figuren, auch die negativen, haben etwas Liebenswertes an sich. Da leben Frieder und die Liese in einem kleinen Haus zusammen von ihrer Hände Arbeit. Der Frieder bestellt das Feld, und die Liese versorgt das Haus und die Kuh. Dabei passieren ihr aus Ungeschicktheit allerlei dumme Sachen. So stellt sie die Kuh aufs Dach, weil da das Gras am grünsten ist. Damit das Tier nicht herunterfallen kann, bindet die Liese sich den Kuhstrick um den Bauch ... In der Hölle sitzt die Oma vor drei Kesseln, in denen der Räuber und die Hexe schmoren weil sie so böse waren. Der Kessel für „Dumme“ ist noch leer. Die Oma schickt den Teufel Stanislaus auf die Erde, um die „dumme“ Liese für diesen Kessel zu holen. Dabei verliert er seine goldenen Haare. Der Räuber und die Hexe sollen nun dem Teufel helfen, seine Haare wiederzubekommen. Daß dabei einiges schiefgeht, kann man sich unschwer denken. Aber auch mit dem Wünschen will es so recht nicht klappen. Kurze Dialoge, Lieder, 5 spielfreudige Darsteller (mind. eine Frau), zwei ideenreiche Dekorationen garantieren bei dem kurzweiligen Stück einen vollen Erfolg. |
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Verlag „henschel SCHAUSPIEL“ |
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